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SEO Themes für WordPress

Auf Wunsch eines Lesers möchte ich diesen Artikel dem Thema “SEO Themes” widmen. Es passt eigentlich ganz gut in die Reihe “Den Blog bekanntmachen“, da in den vorangegangenen Artikeln immer wieder mal das Wort SEO vorkommt. Meine Meinung dazu ist ja nach wie vor, dass WordPress bereits out-of-the-box bei Suchmaschinen beliebt ist. Das bedeutet in erster Linie, dass Suchmaschinen-Crawler kein Problem damit haben, die Kategorien und Artikel in WordPress zu finden und zu indexieren.

Dennoch gibt es am Markt auch spezielle SEO-Themes. Wofür braucht man die dann?

Man kann “onpage”, also auf der Seite bzw. dem Blog selbst, auch noch ein paar Sachen besser machen, als es WordPress in der Standard-Installation mit sich bringt.

Worauf sollte man bei einem Theme für SEO achten?

Nicht nur für Suchmaschinen, sondern auch für die Leser eines Blogs ist eine einfache optische Struktur von Vorteil. Die meisten SEO Themes achten von vornherein darauf, dass der Content im Fokus steht. Und das nicht nur im Browser, also für die Leser, sondern auch im Quelltext und somit für die Suchmaschinen-Crawler.

Außerdem ist die richtige Syntax beim Aufbau von Artikeln sehr wichtig. Da ist dann auch der Autor gefragt: Syntaktisch richtig aufgebaute Artikel haben – ganz klar – eine Überschrift, mehrere Paragraphen und am besten zwischen diesen noch weitere Überschriften. Im Quelltext sollten diese Überschriften dann mit <h1> für die Hauptüberschrift und <h2> und weitere für die Zwischenüberschriften markiert sein. Bei manchen Themes ist <h1> auch schon für den Titel des Blogs reserviert, wenn dieser als Text ausgegeben wird – dann muss syntaktisch korrekt mit <h2> für Artikelüberschriften fortgefahren werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Inhalt der Artikel. Es gehört allerdings viel Training dazu, Artikel suchmaschinenoptimiert zu schreiben. SEO Themes können einen dabei durch Plugins unterstützen. Ein interessantes WordPress-Plugin dafür ist SEOPressor. Es zeigt beim Schreiben eines Artikels farblich an, ob man schon passend ausgezeichnete Überschriften im Artikel verwendet und ob man den Begriff, weswegen man den Artikel schreibt (SEO Keyword) auch häufig genug im Artikel verwendet. Für meinen Geschmack geht das schon ein bisschen weit, da man dann Gefahr läuft, dass man die Artikel des Blogs für Suchmaschinen und nicht für Menschen schreibt. Aber es ist sicherlich für manche hilfreich.

Auf was man noch achten kann – und das richtet sich dann auch wieder mehr an den Autor, als an das Theme – ist das Aufteilen von langen Artikeln auf mehrere Seiten. WordPress bringt standardmäßig eine Funktion für eine Seiten-Paginierung mit. Beim Artikel-Schreiben verwendet man dafür den Code

<!--nextpage-->

Dadurch wird ein an dieser Stelle im Text ein Seitenumbruch eingefügt. Wichtig ist, das das Theme diesen Seitenwechsel auch richtig darstellen kann – sonst bringt das natürlich nichts. Man kann dies ganz einfach überprüfen, indem man diesen Code in einen unveröffentlichten Artikel einfügt und in der Vorschau die Darstellung überprüft. Falls man mit der Ansicht nicht zufrieden ist, kann man einerseits die Ausgabe der Seitennavigation anpassen und die Darstellung per CSS optimieren (Klasse “page-links”).

Durch die Paginierung erreicht man vor allem, dass die Leser mehrere Seitenaufrufe erzeugen. Dadurch sinkt die so genannte Bounce Rate oder Absprungrate der Seite – für Suchmaschinen (gerade Google) ist das bei Blogs ein wichtiger Wert, da so maschinell die Relevanz einer Seite bei den Besuchern eingestuft werden kann. Seiten mit geringer Absprungrate (also mehreren Seitenaufrufen pro Besuch) sind inhaltlich für Besucher interessanter. Außerdem kann dadurch auch die Verweildauer der Besucher auf dem Blog gesteigert werden – ein weiterer wichtiger Wert für Suchmaschinen.

Die Verweildauer lässt sich übrigens auch durch Querverweise auf andere Artikel steigern – das gilt genauso für die Absprungrate. Das Ende eines Artikels bietet sich am besten dafür an. Auch hier helfen Plugins, die “ähnliche Artikel” automatisch anzeigen können. Manchmal ist an dieser Stelle aber auch gesunder Menschenverstand hilfreich – also wieder der Autor – denn, man kann natürlich auch selbst am Ende eines Artikel Querverweise auf andere für den Leser interessante Artikel einfügen. Das erfordert ein gewisses Maß an Disziplin aber im Vergleich zu einem Plugin sind die Ergebnisse oft besser. Plugins führen meist nur eine Suche nach ähnlichen Artikeln über die Tag-Kennzeichnung durch – wenn diese also nicht sauber durchgeführt wird, sind die Ergebnisse auch entsprechend unrelevant.

Beispiele, Tipps & Plugins für SEO Themes

Autor: Thomas Langel

Thomas beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit der Blog-Software WordPress. Dabei konnte er ein umfassendes Wissen aufbauen und kennt sich sowohl mit dem Backend als auch mit dem Frontend und den vielen Erweiterungsmöglichkeiten aus. Von Beruf ist Thomas Projektmanager für Internationales Online-Marketing beim Versandhandelsunternehmen bonprix. Er lebt und arbeitet in Hamburg.

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