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Web 2.0 – Eine reine Männerszene?

Natürlich werden die ersten bei dem Titelbegründet “Nein” schreien- Es gibt natürlich auch erfolgreiche Bloggerinnen z.B. Pia, Mia und L. und viele mehr. Es geht mir hierbei aber nicht darum, dass Frauen nicht bloggen. Klar tun sie das, zahlreich- Sind ja auch extrem mitteilungsbedürftig ;).

Mir geht es mehr darum, dass man so gut wie nie eine Frau findet die sich auch für alles dahinter interessiert. Alles dahinter heißt: Programmierung und sowas. Auch hier gibt es natürlich ausnahmen, wie Pia zum Beispiel und ich bastel auch mit großer Begeisterung an WordPress-Themes. Es fällt jedoch auf dass die meisten Bloggerinnen entweder ein Theme haben und daran nichts was die Programmierung betrifft geändert haben oder bei einem der zahlreichen Bloganbieter sind, wo wen man was ändern will nichts mit CSS oder HTML zutun hat.

Auch bei den mittlerweilen zahlreichen Veranstaltungen zum Thema Web 2.0 sind Frauen meist nur gering vertreten. Beim „Wordcamp 09“ zum Beispiel sind es nicht mal 20ig weibliche Teilnehmerinnen, aber über 100 männliche Teilnehmerinnen.

Auch im Berufsleben sind die Männer was die Programmierung, und ich mag behaupten was den ganzen Nonprintbereich betrifft- Und das schreibt eine Nonprintlerazubine- stärker vertreten als die Frauen.

Einerseits kann ich es nachvollziehen- Bei mir war die Scheu vor dem Programmieren und allem was damit zutun hat am Anfang auch groß. So habe ich zwar seit einigen Jahren eine eigene Seite doch bis vor gut einem Jahr nichts dran progammiert und meinen Blog bei einem der zahlreichen Anbieter gehabt. Designen ja, Programmieren nein.
Dies hat sich jedoch geändert und je mehr Zeit ich damit verbracht habe desto mehr Spaß hat es mir gemacht und nun verbringe ich gern mal ein, zwei Stunden damit nur an meiner Seite zubasteln.

Woran liegt es also? Genau die gleiche Scheu die ich hatte? Kein Interesse? Oder ist es einfach immer noch eher männlich gern mal eine Weile damit zu verbringen, Codes hin und her zuschieben und anzupassen?

27 Kommentare

  1. Conny am 15. Oktober 2008 um 21:59

    Frauen sind praktischer, sie machen nur das was sie wollen und nötig ist. Wobei doch ich mach doch auch ein wenig.

  2. Bunnyflavour » Diskussion: Web 2.0 - Eine reine Männerszene? am 15. Oktober 2008 um 21:59

    [...] nicht hier, sondern auf dem WordPress-Magazin. Freu mich über [...]

  3. eliZZZa am 15. Oktober 2008 um 22:05

    Vielleicht machen Frauen halt nicht soviel Wind um das, was sie so treiben. WordPress unterrichten, z.B.
    http://eliZZZa.net/

    Nix 4 ungood >;o))

  4. Amelie Hülsmann am 15. Oktober 2008 um 22:10

    @Conny – Heisst ja nicht das Frauen das nicht wollen. Ich glaube das es genügend Frauen gibt die das gerne machen würden, da es ja nicht schwer ist. Ich glaub die Scheu davor ist nur zugroß.

    @eliZZZa – Du bist ein gutes Beispiel wie es gehen kann, find ich :). Doch leider eben eine Ausnahme.

  5. soulsilence am 15. Oktober 2008 um 22:20

    Ich sehe das ganz genauso. Ich hab auf wordpress.com letztes Jahr angefangen zu bloggen. Irgendwann nervte mich, dass ich englische Themes nicht eindeutschen konnte, irgendwelche Farben und Schriftarten gefielen mir nicht, aber das Grundlayout war gut undsoweiter undsoweiter.

    Und irgendwann hab ich mich dran gesetzt, WordPress installiert und war begeistert. Ich hab Spaß daran gefunden, zu “baschdeln” und entwickle immer mehr Ehrgeiz. Kein Theme war bisher in der Original-Form auf meinem Blog.

    Mittlerweile ist mein nächster Plan, einen HTML-Kurs zu machen. Denn über die kleinen CSS- und HTML-Änderungen wurde ich quasi “angefüttert” und jetzt will ich mehr. ;)

    Bei meinen Freundinnen sehe ich aber auch oft die bereits angesprochene Scheu. Aber man muss natürlich auch Spaß daran haben.

    Ich hab ihn. :)

  6. Conny am 15. Oktober 2008 um 22:24

    Mhh ich war immer so, dass ich meine Gedanken auch bei mir haben wollte…auf deutsch: Meinen Blog auf meinem Webspace.

    Mhh aber ich wurde schon mit 4 an den Commodore gesetzt und begann rumzuzocken und auszutesten… Ok ich wurde von einem Mann zur “keine Angst vor PC und Web” rangezüchtet…… Sind wohl die Gene.

    Aber die meisten Frauen sind durch Kinder und Haushalt sowie Beruf mehr als ausgelastet. Ich denk, da spielt leider die alte Rollenverteilung doch noch eine kleine Rolle.

  7. Ralf am 15. Oktober 2008 um 22:44

    Meiner Erfahrung nach reden die Frauen wesentlich weniger über das was sie machen. Zumindest habe ich bei den meisten nur so “nebenbei” erfahren das sie zum Teil beruflich mit HTML&Co zu tun haben.
    Wenn es aber um das Programmieren im Sinne von Anwendungen erstellen geht, kann ich deine Beobachtung bestätigen. Mir fällt spontan kein Programm ein das maßgeblich von einer Frau entwickelt wurde.

    Woran das liegt, da kann man jetzt wohl viele Thesen aufstellen. Angefangen bei der fehlenden Förderung in frühen Jahren (Schule) über Familie&Beruf bis hin zu Programmieren ist halt nicht feministisch genug.
    Ich denke aber es liegt halt doch in den Genen begründet. Die alte Sache halt: Frauen eher emotional und sprachlich, Männer eher logisch und konstruktiv.

  8. soophie am 15. Oktober 2008 um 22:50

    nee das liegt daran, dass wir im Dunkeln leben. ich für meinen Teil, würde mir gern ein eigenes WordPress-Theme erstellen, mir fehlt aber das gute Design.
    Aber ich muss dir recht geben. von 8 nonprint-Operatoren, die dieses Jahr in Köln ihren Abschluss als Mediengestalter gemacht haben, war ich das einzige Mädchen (und btw. das beste damit auch :-P)

    beruflich gibt man Frauen leider nur bedingt die gleichen Chancen wie Männer, eben weil das Klischee besteht, dass Frauen sich eh nicht damit auskennen (wollen)

  9. Nicola am 16. Oktober 2008 um 11:23

    Vorweg: ich neige ein wenig zu Überspitzungen in diesem Kommentar und gehe auch ein wenig weg von Web 2.0, weil meiner Meinung nach, die Gründe dafür schon früher sind. . :-)

    Um das weiter zu spinnen – es geht hier doch um klassische Männer-/ Frauenberufe. Da könnte auch gefragt werden, warum es so wenig Arzthelfer gibt, Männer weniger in die soziale Arbeit eingehen und und und.

    Manche Mädchen sagen mir, dass Jungen überheblich werden, wenn sie Fragen zu PCs (allgemein) beantworten – und den Jungen fiel es (am Anfang) schwerer, mich zu Fragen, wenn sie Probleme am PC hatten.
    PC -> technisch -> jungentypisch -> nix für Mädchen.
    In einem Projekttag hatte ich eine Azubine als Systemadministratorin, die Mädchen ihre Welt erklärt hat und die Mädchen haben es verstanden, sich sogar dafür begeistert.
    Wäre ein männlicher Azubi gewesen, ich glaube, es sähe schon wieder ganz anders aus.

    Ich selbst würde mir gerne ein Theme selbst machen, allerdings fehlt mir derzeit die zeit dafür, mich in das Thema einzuarbeiten und es dann auch noch umzusetzen – aber es steht auf meiner “das möchte ich machen” – Liste.

    Nicola

  10. soophie am 16. Oktober 2008 um 11:31

    ich stimme Nicola zu, ich wurde in meiner Ausbildung von allen Männern/Jungs schief angeschaut, wenn ich sagte: Ich mache den technischen Teil, nicht das Designen. Keiner hats mir zugetraut.

    Erst nach der Abschlussprüfung, als bekannt war, das ich zu den Besten gehörte, wurde mit mir gesprochen und – oha – sogar gratuliert. Selbst mein Vater hat mir den Job am Anfang nicht zugetraut und so wird es immer sein.

    Frauen müssen wesentlich besser in der Männerbranche ihren Job machen, um überhaupt ernst genommen zu werden. So wie Männer als Arzthelfer besser sein müssen, als das weibliche Geschlecht um ernst genommen zu werden.

  11. Mia am 16. Oktober 2008 um 19:06

    Oh. Erstmal vielen Dank für das zuckersüße Kompliment. :)
    Ich gehöre zu den Frauen, die gerne schreiben aber rein technisch gesehen keine Ahnung haben. Ich muss zugeben, dass mich das schon oft nervt. Meine Seite ist ne Katastrophe, aber ich traue mich da nicht an etwas neues. Ne. Durch meinen Freund, der mir so etwas echt geduldig erklärt, habe ich wenigstens ab und an einen Durchblick.
    Können würde ich es gern. Ja, doch. Vielleicht irgendwann mal..ähm..und dann besuche ich auch mal ein Barcamp. Jawohlja und ich sage dann auch mehr als meinen Namen. ;)

  12. Frauen : Technik : Informatik : Web : Barcamps » uteles Blog am 17. Oktober 2008 um 11:47

    [...] WordPress-Magazin gibt’s grad einen Artikel zu der Frage Web 2.0 eine reine Männerszene? Es geht mal wieder darum, dass sich nur wenige Frauen, auch von den Bloggerinnen, für die [...]

  13. takarina am 17. Oktober 2008 um 19:59

    jedoch sind frauen nicht weniger stolz wenn alles funkt und wp nicht zickt! ;-)

  14. Paula Schramm am 19. Oktober 2008 um 13:04

    Ist ja interessant, dass der einzige biologistische Erklärungsversuch in diesen Kommentaren von einem Mann kommt ;) Programmieren ist nicht feministisch, weil eine Tätigkeit an sich nicht feministisch sein kann, aber vielleicht meintest du, Ralf, auch ehr feminin. Was gleichermaßen quatsch ist. Eine Tätigkeit kann aber als feminin oder maskulin wahr genommen werden und dann kann man da ansetzen. Ab 30% Frauenanteil wird übrigens das Arbeitsklima für alle besser und produktiver sagt McKinsey.

  15. Torsten am 20. Oktober 2008 um 17:17

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gender_Studies

  16. Not to be missed out - zwei laufende Diskussionen - Doku-Hotline - Birgit Grossmann über Texte, Technik und technische Dokumentation am 21. Oktober 2008 um 00:14

    [...] Web 2.0 – Eine reine Männerszene?: Mir geht es mehr darum, dass man so gut wie nie eine Frau findet, die sich auch für alles [...]

  17. creezy am 21. Oktober 2008 um 14:22

    Also ich kann schon auch programmieren, bin aber bei Blogsoftware schlicht der Meinung, das haben schon ein paar andere vor mir mit Erfolg sehr gut gemacht. Da bediene ich mich einfach der bestehenden Technik und finde es klasse, mich um den anderen Kram nicht kümmern zu müssen – denn ich blogge, um zu publizieren nicht um den Master in Blogtechnology zu machen.

    Nichtsdestoweniger kenne ich viele Frauen die «hacken» und talentiert vor sich hin «coden», die tun das sogar gerne aber ohne viel «bla bla». Viele dieser Frauen haben aber auch Familie (also die «Gründungselite» der webgrrls z. B. ist längst in den 40igern), da wird nicht viel durch die Gegend getourt, weil Baustellen eben noch woanders brennen. Da wird eben online Networking betrieben. Dieses sich auch mal offline zu treffen, ist ja eher ein Abfallprodukt zum aktiven beruflichen Leben im Internet. Etwas, was ich als sekundär bezeichnen würde.

  18. Elke Wittich am 23. Oktober 2008 um 15:40

    Warum sollen eigentlich Frauen immer alles können müssen, und bei Männern macht niemand ein Drama aus ihren Defiziten?

    Hmmm, vielleicht ist das der falsche Anfang.
    Also noch einmal von vorne:
    Ja, ich bin eine Frau, ja, ich habe keine Ahnung von Programmierkrams und ja, es nervt, dass ich immer, wenn ich ein Problem habe, jemanden fragen muss (ich kenne übrigens nicht nur Informatiker, sondern auch Informatikerinnen :-)

    Was mich allerdings mindestens genau so nervt, sind die Ansprüche, die ständig an mich und alle anderen Frauen herangetragen werden. Dabei geht es grob um Folgendes:

    Frauen, die bloggen, sollten auch die Technik können.
    Frauen, die Auto fahren, sollten auch die Technik können.
    Frauen, die Elektrogeräte benutzen, sollten auch die Technik können.
    Frauen, die einen Computer benutzen, sollten auch die Technik können.
    Frauen, die Unterhaltungselektronik benutzen, sollten auch die Technik können.

    Klar sollten wir das, aber warum zur Hölle kommt niemand auf die Idee, von den zahllosen autofahrenden Männern, bloggenden Männern, DVD-Player benutzenden Männern das Gleiche zu verlangen?
    Und warum, noch mehr zur Hölle, ist es immer nur schlimm, wenn Frauen Dinge, die zur angenommenen Männerdomäne gehören, nicht können, und warum ist es andererseits vollkommen egal, wenn ein Mann nicht kochen kann, und das im Jahr 2008?

    Warum darf ich nicht ganz in Ruhe eine technische Idiotin sein?
    Warum darf der Mann an meiner Seite dagegen ganz in Ruhe keine Ahnung von Eierkochen, Knöpfeannähen und sogar vom Autoreparieren haben?

    Mehr noch: Warum kommt kein Mann auf die Idee, von mir UND seinen Geschlechtsgenossen Interesse für bestimmte Themen zu fordern? Und warum werfen dagegen Frauen, die zufällig nun Ahnung von diesem und jenem Technikkram haben, anderen Frauen so gern Ignoranz vor?

    Wie man an meinem Blog sieht, arbeite ich in einer ziemlichen Männerdomäne, btw, und trotzdem finde ich nicht, dass sich andere Frauen für Abseitsregeln und Football und allgemein Sport intgeressieren MÜSSEN. Wenn sie´s tun, freut mich das, wenn sie´s nicht tun, ist es genau so wenig ein Drama wie sportuninteressierte Männer.

  19. camerlenga am 24. Oktober 2008 um 17:56

    Hier ist noch so ne weibliche Vertreterin.

    Bin keine phplerin, aber freudige Gestalterin, xhtmlerin und ccslerin. ;o)

    Angehende Mediengestalterin, früüüüher, in grauer Vorzeit hieß es Mediendesign, heute Gestaltung + Technik.

    D.h., in punkto WP nutze ich progtechnisch das, was da ist, wusele aber dafür am Frontend rum, bis et MEINS is und et nix mehr vom Oridschinal hat. ^_^

    Die individualisierten Blogs, die mir unterkommen, sind zugegebnermaßen meist von männlichen Vertretern unser Spezies, aber Himmel hilf – und wenn schon?

    Wie Elke Wittich schon schrieb:
    Niemand muss alles können, ergo nutze ich die Basis eines WP-Themes, individualisiere das Backend, suche mir + nutze die Plugins + Widgets, die ich für nützlich/geistreich/spaßig halte und gut ist.

    Warum sollte ich das Rad neu erfinden?

    Das machen auch die WP-Männekens net. Zitat meines (männlichen) Chefs bzgl. einer für eine WP-basierte Kundensite:
    “Och nöööö, da such ich mir n Widget für raus, ich muss das Rad nicht neu erfinden. Wir verkaufen dem Kunden schließlich die Dienstleistung, nicht die Technik.”

    (Dafür gibts dann hi & da auch genau so Erweiterungen von uns für die Allgemeinheit, aber das hat nix mitm Thema zu tun.)

    Letztlich ist die Diskussion um die eierlegende weibliche WP-Wollmilchsau doch genau so müßig wie die Erklärung für den so oft gehörten Spruch “Du kennst dich doch mit Computern aus. Warum fährt mein Rechner nicht mehr hoch?”, warum man eben nicht “was mit Computern” macht und ihn daher eigentlich nebst aller Peripherie selbst herstellen, zusammenbauen + so hypnotisieren kann, dass er noch bis ins Jahr 2250 läuft und alles an SW schluckt, was bis dahin produziert wird. :p

    Hallo, nur weil ich an Pixeln rumschubse, muss ich net wissen, wie ich SAP einrichte – ums mal zu überspitzen.

    Mal davon ab:
    Mein Gatte kann klasse proggen, ist dafür aber alles andere als ein Designer.

    Muss ich den jetzt anmäkeln, dass er gefälligst mal seine kreative feminine Ader auspackt + ästhetisch hochwertige selbst kreierte Designs auf seine Webentwicklungen schraubt?

    Könnte jeder alles, wo kämen wir dahin?

    Und, ey Männers:
    Was wagt ihr es eigentlich, euch eine Frauendomäne anzueignen? WP = Beiträge im Internet verfassen + sie anderen zugänglich machen.

    Komisch. und ich dachte immer, wir Frauen seien die mitteilsamen Schnasseltanten + ihr die verschwiegenen “lonesome riders”, die kein großes Wort verschwenden – sieht man doch auch wieder an meinem Beitragsroman. ;o)

  20. camerlenga am 24. Oktober 2008 um 17:59

    NARF!
    “Niemand muss alles können, ergo nutze ich die Basis eines WP-Themes, individualisiere das Backend, suche mir + nutze die Plugins + Widgets, die ich für nützlich/geistreich/spaßig halte und gut ist.”

    Frontend, Frooontend latürnich. :p
    Sieht ja wieder so aus, als würd ich den Unterschied net kennen, ich textendes, designendes, nicht technikversiertes Wesen. ;o)

  21. Anja Kretzer am 24. Oktober 2008 um 19:08

    Na dann.. *aufzeig*
    Ich bin Informatikkauffrau und staatl. gepr. Informatikerin und habe mir im Selbststudium auch die gestalterischen Dinge zumindest ganz ordentlich beigebracht. Will meinen HTML/CSS.
    Mittlerweile kriege ich auch ganz vernünftige kleine PHP/MySQL – Dinge hin.

    Programmieren macht mir einen Heidenspass, war aber leider nicht so ein grosser Teil meiner Ausbildung. Dort war übrigens der kaufmännische Teil eher lästiges Beiwerk. Ich bin durch und durch Technik!

    Während meiner Ausbildung sind sicherlich an die 10 Frauen durch die Klasse “gehuscht”. Bis auf 2 haben alle früher oder später wieder aufgegeben. Ich war übrigens auch eine der Besten ;-)

    Bei den Mädels, die aufgegeben haben, hatte ich das Gefühl, daß es hauptsächlich an Selbstvertrauen mangelt. Sie haben sich nicht getraut, irgendwelche Knöpfchen zu drücken, weil sie Angst hatten, etwas kaputt zu machen (da wittere ich ALTE Erziehung… Kind! Geh da nicht dran! Sonst machst Du noch was kaputt!)

    Heute arbeit ich als Admin und Supporterin und muss sagen, daß die Mehrzahl meiner Kollegen (männlich) nicht den Hauch einer Ahnung oder auch Begabung für Computer hat. Es KANN also gar nicht an den Genen liegen.

    Ich finde es schön, daß es doch ein paar Mädels gibt, die meine Leidenschaft teilen. Gibt es eigentlich irgendwo ein collaborate-Blog von Technik-Mädels? Oder sollte man sowas vielleicht mal machen?

    Grüsse
    Dat Teschnikweib!

  22. camerlenga am 12. November 2008 um 19:23

    @Anja: K.A. ob es sowas gibt, aber bloggerinnen.de hat sich jemand gekrallt + will sie verkaufen.

    bloggerinnen PUNKT com wäre noch frei.

    Time to? ;o)

  23. cbgreenwood am 27. November 2008 um 15:18

    Hm, die Girl Geek Dinners könnten hier interessant sein: http://girlgeekdinner.de/

    Und auch die webgrrrrls:
    http://www.webgrrls.de/

    In München gab es unlängst das erste Frauen-Barcamp: http://www.groops.de/barcamp/

    Über die Damen und Mädels auf diesen Seiten einfach mal in Twitter reinkucken … ;-) Web 2.0 und TechAs (Achtung Wortwitz!) gibt es viiiiele würde ich sagen, viel Spaß beim connecten!

  24. frankfurtine am 27. November 2008 um 15:43

    Schonmal was von den Girl Geek Dinnern gehört? Da findest Du viele technikbegeisterte Frauen – und manchen davon können sogar programmieren ;)

    Siehe: http://girlgeekdinner.de/

  25. zeniscalm am 27. November 2008 um 15:58

    Ich für meinen Teil habe einen grossen Unterschied zwischen meinem früheren Informatikstudium und jetzt der web2.0 Szene festgestellt – damals wurde man als Frau noch belächelt und heute ist es “normal” wenn eine Frau auch mit code umgehen kann. Vielleicht haben aber noch ein paar Frauen Angst davor, das sich eben nichts geändert hat?
    Ich persönlich habe davor keine Angst, war die einzige Dame im Orga Team des wordcamps, des communitycamps und des artcamps, sowie eine von 2en für das barcamphamburg2.
    Am besten man nimmt als Frau einfach mal ne Freundin mit und zeigt ihr das die Jungs nicht beissen ;)

  26. Monika am 30. November 2008 um 19:24

    ich bin self-made Frau in punkto Technik,
    vor genau 30 Jahren habe ich mir den 1.PC gekauft und seither ein Freak,

    wobei sich meine Sicht der Dinge änderte:um Grafikkarten kümmere ich mich erst, wenn ich eine brauche, dazwischen muss das Ding funktionieren und aus, ich tune auch nie meinen PC -wozu?

    ich bin WordPress, CSS und XHTML Fachfrau, das ist einfach so.
    PHP,MySQL für mich reichts, ;)

    gewisse Schwerpunkte ändern sich, doch sonst ist Technik einfach faszinierend.

    in meiner Familie gibt es außerdem:
    einen Programmierer und Datenbanker und eine technische Informatikerin -liegt vielleicht in den Genen ;)

    und ich habe meine Sprache angepasst: niemals *bastle* ich an einem Theme oder einem Template — ich bastle vielleicht an einem Adventkranz aber nicht in meiner Tätigkeit,

    wenn in einer männerdominierten Welt, die Anerkennung schwer von Aussen kommt, muss sich Frau nicht selber runtermachen denk ich mir immer dabei ;)

    lg

  27. Neue XING-Gruppe: Frauen im Web 2.0 » Beitrag » WordPress Magazin am 16. Dezember 2008 um 20:01

    [...] habe mich hier und hier ja schon mal darüber aufgeregt, dass Frauen in der Web 2.0 Szene zu kurz [...]

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